Frankfurt am Main.  Die Jahrestagung des Verbands Deutsch-Japanischer Gesellschaften e.V. fand vom 27.5. und 28.5. in Frankfurt am Main statt.  Durch die 60 Teilnehmer waren 35 der 49 Mitgliedsgesellschaften vertreten.  Die Vorstände Dr. Stanzel, Hr. Meyer, Dr. Moser und Dr. Münch wurden einstimmig wiedergewählt.  Hr. Beiter schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus.  An seiner Stelle wurde Hr. Hinze von der DJG Frankfurt einstimmig für das IT-Ressort gewählt.

Die Jahrestagung wurde vom Vorsitzenden des VDJG, Dr. Volker Stanzel, Botschafter a.D. im Metzler-Saal des Städel-Museums eröffnet. Wegen der Pandemie berichtete er über einen Zeitraum von zwei Jahren.  Der Vorstand konnte erfolgreich initiieren, dass ein Beauftragter für die deutsch-japanische Jugendarbeit durch die Bundesregierung (BMFSFJ) geschaffen wird. (Die Neubesetzung nach der Bundestagswahl noch nicht erfolgt.)  Außerdem wurde ein „160.Jahre-Preisausschreiben“ veranstaltet, um den Austausch unter den Mitgliedsgesellschaften zu intensivieren. Höhepunkt war einen Haiku-Wettbewerb, dessen Ergebnisse wurden nun als Buch publiziert.  Die Zusammenarbeit mit dem japanischen Schwesterverband VJDG kam wegen Corona weitgehend zum Erliegen. Der Antrag des Vorstands für die nächste Partnerschaftskonferenz soll u.a. die Zusammenarbeit neu beleben.

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Zur Stiftung bemerkte Dr. Stanzel, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Stiftungszentrum sich bewährt hat.  Wegen der Pandemie ist die Zahl der Projektanträge zurückgegangen. Die beiden Vorstände und das Kuratorium werden hier nach Möglichkeiten suchen, die Initiierung neuer Anträge zu fördern. Die Stiftung hat mit dem gleichen Anliegen im Oktober 2021 einen Projektworkshop in Berlin durchgeführt.  Abschließend dankte Dr. Stanzel den ausscheidenden Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern.

Den Festvortrag zur besonderen Bedeutung der deutsch-japanischen Beziehungen im Kontext der Ukraine-Krise hielt Gerhard Wiesheu, Vorsitzender der Metzler-Bank.  Nach der Tagung wurde die Gruppe im Kaisersaal des Römers von der Stadträtin Frau Dr. Renate Sterzel empfangen. In seinem unterhaltsamen Grußwort gratulierte der japanische Botschafter Hidenao Yanagi, der eigens aus Berlin angereist war, nicht nur der Mannschaft von Eintracht Frankfurt zu ihrem Sieg in der Europa-League, der in der vorausgegangenen Woche an demselben Ort gefeiert worden war.  Er zeigte sich auch anderweitig bestens über die aktuelle Situation in der deutschen Bundesliga informiert, besonders darüber, welcher japanische Spieler bei welcher deutschen Mannschaft spielt.  Besonders stolz war er darauf, dass Makoto Hasebe gegen Ende als Mannschaftskapitän agierte, und Daiichi Kamada im Elfmeterschießen sicher verwandelte.  Die Tagung endete mit einem Abendessen im Schwanensaal des Römers auf Einladung des Generalkonsuls von Japan in Frankfurt.

 





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