…und es war interessant, dabei sein zu können! Die Tagung verlief zügig. Aber sie war versehen mit unerwarteten Höhepunkten. Informativ also, und mit viel Spaß dazu; die Trierer DJG und Animexx genossen es mit mir; japanische Teilnehmer waren es 71. Hier ein paar berichtenswerte Punkte zur Jahrestagung unseres Schwesterverbands VJDG 2019:

  • Welche eine glänzende Idee, die Vorabendveranstaltung auf zwei kleinen Booten auf dem Shinanogawa zu feiern! So konnten wir die hier noch in voller Blüte stehenden Kirschbäume längs des Flusses genießen, und den Wein aus Niigata (!) dazu.
  • Wie formlos und rasch die Stabübergabe vom bisherigen 1. Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden ex-Botschafter Kimura auf den den neuen: ex-Botschafter Takeshi Nakane. Achselzuckend von allen abgenickt. Shigetaka Komori bleibt Verbandsvorsitzender. (Ich hatte ihn übrigens vorher noch in Tokio zusammen mit Geschäftsführer Yuoka getroffen, wo er zusagte, die nächstjährige Jahrestagung in der Fuji-Film-Zentrale durchzuführen.)
  • Welche umfangreichen Themen! Neben der Selbstvorstellung der JDGs vor allem zwei: Jugendarbeit und Zeitschriften:
    • Jugendarbeit: Eine Fülle von Aktivitäten: Das japanisch-deutsche Jugendnetzwerk mit etwa dem „Youth Concert in Kagawa“, „Hallo Japan/Hallo Deutschland“, mehr Internetaktivität: 54 Follower auf Instagram und 515 auf Facebook (d.i. ein Plus von 315 gegenüber 2017!). Problem: bei den Veranstaltungen kommen zwar viele Teilnehmer – aber kaum jemand ist dann auch zum Beitritt bereit.
    • Zeitschriften: Zahlreiche JDGs haben ihre eigenen, in denen sie vor allem über gehabte Events berichten. Unterschiedlich umfangreich, unterschiedlich regelmäßig. Darum wurde die neue Möglichkeit mit großer Mehrheit begrüßt, die Tokioter Zeitschrift „Die Brücke“ künftig aus dem Netz herunterladen zu können. Offen blieb die Frage, ob dann die „Brücke“ auch Berichte aus den anderen JDGs übernehmen sollte. Gedruckte Verteilung der „Brücke“ im ganzen Land wurde abgelehnt.
  • Kanazawa-Resolution 2018: Nur am Rande erwähnt. Ich wies in meinem Grußwort auf die vielversprechenden Beschlüsse für eine gemeinsame Internetplattform und gemeinsame „Austauschbeauftragte“ hin. Dazu aber später nur Yuoka zu mir, dass wir dies mit Botschafter Nakane in Bonn neu aufnehmen sollten.
  • Mehrere JDGs kündigten Anwesenheit in Bonn an.
  • Vorträge von Carl Bents, seit knapp 50 Jahren als Restaurator alter japanischer Häuser in der Region tätig, und von Frau Ayumi Sato über den Austausch zwischen den Unis Niigata und Magdeburg.
  • Deutsche Grußworte vom Gesandten Klaus Vietze als Vertreter des deutschen Botschafters und mir.
  • Adolf Leyssner, 1. und einziger deutscher Generalkonsul 1869-1882 in Niigata wurde durch Einweihung eines Denkmals am Ort des Konsulats geehrt; ein Buch über ihn wurde dazu von einem Mitglied der JDG Niigata publiziert. Es sprachen der Gouverneur Niigatas, der Bürgermeister und Gesandter Klaus Vietze. Also gute Wahrnehmung, übrigens auch durch das Fernsehen.
  • Abschiedsessen im Stammrestaurant des berüchtigten Tanaka Kakuei, mit Geishas!
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