Liebe Freunde,

das Jahr des Ebers hat begonnen, und wie Sie bestimmt auch von Ihren japanischen Freunden gesagt bekommen haben: Das verheißt besonderes Glück. Der Schwung eines vorwärtspreschenden Ebers kann viel erreichen – Gutes, wünschen wir uns.

Etwas Besonderes steht jedenfalls für Japan an: Der Rücktritt des
Tennō Ende April und der darauffolgende Amtsantritt seines Sohnes Naruhito. Anfang Mai – da wird es in diesem Jahr eine doppelt so lange Goldene Woche geben: Touristen, bitte beachten und rechtzeitig buchen (insbesondere wenn man’s so richtig voller Menschen mag)!

Und sonst? Der japanischen Wirtschaft geht es gut, und so wird denn endlich die lang vorgesehene Erhöhung der Mehrwertsteuer kommen. Japan wird auch im Mittelpunkt der internationalen Wirtschaftsdiplomatie stehen: Der G20-Gipfel findet am 28. Juni in Osaka statt, also auch ein weiterer Japanbesuch der Bundeskanzlerin. Außenminister Maas folgt im November zum G20-Außenministertreffen in Nagoya. Beide, Kanzlerin und Außenminister haben solide Beziehungen zu ihren japanischen Amtskollegen entwickelt. Mal sehen, wohin das unsere beiden Länder bringen wird.

Mit China geht es inzwischen deutlich besser. Gut für die Vorbereitung des G20-Gipfels, und gut wegen der beiden großen Unsicherheitsfaktoren in Ostasien: Donald Trump und Kim Jong Un – wer wollte da spekulieren, was alles passieren kann?

Und der Verband? Der wird sich unter dem neuen Vorstand weiter Mühe geben, die Zusammenarbeit und den DJGs voranzubringen. Unsere Kölner Veranstaltung „Japan erleben“ im Dezember bot eine generationenübergreifende Plattform, die über 100 Teilnehmer intensiv zum Austausch nutzten.

Mehr dazu berichten wir in den kommenden Tagen auf dieser Webseite, die wir auch in diesem Jahr kontinuierlich verbessern. Wir laden Sie herzlich ein, über die Kommentarfunktion miteinander und mit uns zu diskutieren, und Ihre eigenen Best-Practice-Projekte und Projektideen vorzustellen. Vielfalt ist unser Ziel, und die wollen wir mit Ihnen zusammen erreichen.

Mit der Kanazawa-Erklärung haben wir im vergangenen Jahr eine feste Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen uns und unseren japanischen Partnern gelegt. Wir hoffen, dass sich da auch einiges voranbringen lassen wird.

Schließlich: Wir haben unserer Stiftung effizientere Arbeit dadurch ermöglicht, dass wir die Verwaltung in die professionellen Hände des Deutschen Stiftungszentrums gelegt haben. Unsere Bitte an Sie nun: Her mit den Projektvorschlägen!

Ganz herzliche Wünsche zum Jahr des Ebers

Ihr Volker Stanzel und der VDJG-Vorstand





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