„Henry Ford hat bestimmt, wie die Menschen arbeiten, Toyota hat bestimmt, wie die Menschen leben.“ Ein Satz, der uns vierzehn Zuhörer zum Schmunzeln bringt. Es ist der zweite Tag des diesjährigen Treffens der Studiengruppe Japan der Werner-Reimers-Stiftung in Bad Homburg. Wir sitzen in der wunderschönen Villa des verstorbenen Industriellen Reimers, der eine Stiftung hinterlassen hat (http://www.reimers-stiftung.de), die nun Stipendien vergibt, mit der Universität Frankfurt zusammenarbeitet und gerade die große ostasiatische Kunstsammlung Reimers an das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst übergeben hat. Und einmal jährlich tagt seit vier Jahren unsere „Studiengruppe“, mit der wir versuchen, besondere Aspekte Japans genauer zu betrachten, Dieses Mal geht es darum, wie Japan Aspekte europäischer Kultur übernommen hat und wie wir Europäer sie dann zurückübernommen hat. Das Zitat stammt aus dem Vortrag über moderne industrielle Arbeitsformen.

Ich werde dem Vortrag gleich weiter zuhören, aber nicht, ohne rasch noch auf die Reimers-Konzerte hinzuweisen, die am 22. Mai in Köln um 19 Uhr im Japanischen Kulturinstitut, am 23. Mai um 19.30 Uhr im Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin, am 24. Mai um 19.30 Uhr in der Reimers-Villa in Bad Homburg und am 26. Mai um 16.30 Uhr in Frankfurt im Haus der Deutschen Ensemble-Akademie stattfinden werden.

Genaueres, für mögliche Interessenten, hier:

ERINNERUNGEN stehen im Zentrum der Reimers Konzerte 2019. Auch in diesem Jahr bewegt sich das Programm im Spannungsfeld japanischer und deutschsprachiger Komponistinnen und Komponisten. Ein Blick auf das Programm verrät, dass das Motto auf vielfältige Weise interpretiert werden kann: seien es Erinnerungen an Verstorbene, Landschaftseindrücke, vergangene Epochen oder Zeiten.

BLÄSERQUINTETT DER JUNGEN DEUTSCHEN PHILHARMONIE
PROGRAM

Yoshihisa Taira (1937–2005)
Monodrame II für Fagott solo (1986)

Joseph Haydn (1732–1809)
Divertimento Nr. 1 B-Dur

Malika Kishino (*1971)
Ochres für Flöte, Oboe und Klarinette (2016)

Bernhard Krol (1920–2013)
Laudatio für Horn solo

Alexander von Zemlinsky (1871–1942)
Humoreske. Schulstück für Bläserquintett (1939)

Toshio Hosokawa (*1955)
Ancient Voices für Bläserquintett (2013)

Das Ensemble führt mit Moderationen durch das Programm.

TICKETS (Eintritt kostenfrei):

  • Köln Keine Anmeldung notwendig. Universitätsstr. 98, 50674 Köln 0221 940 55 80 jfco@jki.de
  • Berlin Anmeldung (max. drei Personen) an kultur@jdzb.de oder unter 030 839 07 123, Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin. Anmeldebeginn: 13. Mai 2019, 9.00 Uhr
  • Bad Homburg Anmeldung an info@reimers-stiftung.de oder unter 06172 240 58, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg
  • Frankfurt Anmeldung an info@jdph.de oder unter 069 94 34 30 50Schwedlerstr. 2-4, 60314 Frankfurt. Kaffee und Kuchen gegen einen Kostenbeitrag von 15 € ab 15.00 Uhr

Teilnahme an den Veranstaltungen (außer Köln) aus organisatorischen Gründen nur nach Anmeldung möglich.





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